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Susanne Schwanzer beim 01. Business Espresso im Managementforum des Wifi Wien

Thema: Managemententscheidungen - Bauch oder Kopf

Susanne Schwanzer beim Vortrag vor interessierten BesucherInnen des Business Espresso im Wifi Managementforum

Systemisches Konsensieren - wie Sie viele beteiligen - und Entscheidungen treffen, die halten

Mehrheitsentscheidungen bringen - egal ob sie 5:1, 5:3 oder 3.241 zu 1.478 ausgehen - immer auch Verlierer hervor. Diese gehen häufig aus Abstimmungen hinaus und wissen bereits ganz genau, wie sie die Umsetzung verzögern und/oder torpedieren, weil sie das Gefühl haben, dass ihre Bedürfnisse und Interessen darin nicht abgebildet sind. Die Methode des systemischen Konsensierens hingegen sorgt dafür, dass nicht faule Kompromisse und kleinste, sondern größte gemeinsame Nenner in Gruppen und Teams gefunden werden. Dies sorgt dafür, dass Entscheidungen nachhaltig und unter maximaler Einbeziehung der Interessen von vielen/allen getroffen werden - Sie finden den größten gemeinsamen Nenner, der dem Konsens am nähesten kommt. Im vorbereitenden Diskussionsprozess geht es darum, möglichst viele, vielfältige und phantasievolle Optionen zu finden - die Zeichen stehen auf Fülle, nicht auf Selektion. Für alle gefundenen Optionen - und das können unbegrenzt viele, feine Abstufungen von Lösungen sein - wird anschließend der Widerstandswert gemessen - d.h. Bedenken gehen in die Entscheidung mit ein. Eine Option, die großen Widerstand hervorruft und für manche ein NoGo wäre, kann in diesem Abstimmungsverfahren gar nicht "gewinnen". Als Mehrwert vermeiden sie all jene unangenehmen Begleiterscheinungen, die herkömmliche Diskussionen oft begleiten: Macht- und Fraktionskämpfe entfallen, Allianzenbildung und Zünglein-an-der-Waage-Abstimmungen entfallen - es geht tatsächlich um die Sache selbst. Das Verfahren eignet sich für Projektteams, für Gruppen und Abteilungen ebenso wie für ganze Unternehmen, die beispielsweise Entscheidungen für eine Standortwahl treffen müssen. Immer wenn es wichtig ist, die Beteiligten und Betroffenen tatsächlich in's Boot zu bekommen, ist Konsensieren das Verfahren der Wahl.

 

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