In Generationentandems Wissen weitergeben

In Generationentandems lernen und Wissen weitergeben

Große Konzerne machen es vor, tatsächlich sind Generationentandems jedoch für jede Betriebsgröße geeignet. Unternehmen haben viele gute Gründe, sie einzurichten. So verursacht der demografische Wandel in den nächsten Jahren große Pensionierungsschübe. Wenn die Beschäftigten gehen, nehmen sie ihr Fachwissen mit, vor allem aber auch ihr wertvolles Erfahrungswissen. Jüngere hingegen kommen aus Ausbildungen und Studiengängen und bringen frische Ideen mit, neue Methoden und Zugänge, neue technische Tools – aber auch viele Fragen. Und in der Regel haben Neueinsteiger*innen jeden Alters noch wenig Verständnis für die Unternehmenskultur, für die ungeschriebenen Gesetze und Abläufe. Lassen Sie Ihre Beschäftigten in Generationentandems lernen und Wissen weitergeben. So adressieren Sie alle beschriebenen Bedürfnisse systematisch.

Generationentandems, Mentoring und Peer Learning sind für jede Branche und jede Betriebsgröße geeignet

Fachliche Wissensweitergabe funktioniert am besten im Setting des Mentoring und Peer Learning. Persönliche Entwicklung und Verankerung von Kommunikations- und Sozialkompetenz erfolgt im Peer Coaching mit kollegialer Beratung. Darüber hinaus gibt es viele Formen, angepasst an den Bedarf der einzelnen Unternehmen. Egal wie verschieden Betriebe sind – die Methode funktioniert! In wissenschaftlichen Unternehmen trainieren Uniabsolvent*innen Fähigkeiten wie das Einreichen von Forschungsanträgen in Proposal Writing-Groups. In Handwerksbetrieben geben Mitarbeiter*innen einander Tipps für Reparaturen oder im Umgang mit Kund*innen aus. Prinzip im Mentoring, Peer Learning oder Peer Coaching ist immer, dass beide Partner*nnen gleichermaßen  voneinander lernen. Mentoring und Peer Learning ist kein „Komm, ich zeig‘ dir mal, wie’s richtig geht“ sondern „So tue ich es – vielleicht kannst du das als Anregung nehmen und für deinen Bedarf abwandeln. Und erzähl‘ mir und zeig‘ mir doch bitte umgekehrt, wie du… „

Offene Fehlerkultur, Pragmatismus und Phantasie Voraussetzungen für Generationentandems, Mentoring und Peer Learning

Für das Matching geeigneter Mentoring- und Peer Learning- oder Peer Coaching-Tandems braucht es als Grundvoraussetzung eine offene Fehlerkultur. Wenn diese vorhanden ist, ist der beste Zugang eine Mischung aus Pragmatismus und Phantasie. Der Austausch in den Tandems und Lernpaaren selbst benötigt eine klare und einheitliche Form, was Ort, Zeitumfang und Spielregeln angeht. Es genügen einfache Leitfäden, an denen die Tandems sich orientieren, um ihre Themen zu strukturieren und ihren Austausch möglichst fokussiert und effizient zu gestalten.

Ergänzend ist es wichtig, die individuellen und paarweisen Learnings in der gesamten Gruppe zusammenzuführen. Damit gelingt es, die Erkenntnisse auf einer höheren Ebene zu bündeln. Daraus kann im Anschluss z.B. ein innerbetriebliche Fortbildung für alle resultieren. Etwa wenn klar wird, dass der Bedarf an Know-how und Tools zum Thema virtuelle Führung, Führung auf Distanz alle gleichermaßen betrifft und interessiert. In Generationentandems lernen und Wissen weitergeben ermöglicht dann wiederum, Tools und Settings für virtuelle Meetings, nach einer Schulung, gemeinsam auszuprobieren.

Generationentandems, Mentoring und Peer Learning machen teure Fortbildungen erst effektiv und rentabel

Peer Learning und Peer Coaching kann genauso gut genutzt werden, um z.B. Wissen, das einzelne aus ihren Weiterbildungen mitbringen, vielen zur Verfügung zu stellen. Es begleitet die Umsetzung von Input aus Webinaren oder Studiengängen. 10% Input (etwa aus Webinaren oder Seminaren), 20% individuelles Lesen, Verstehen, Durchdenken und 70% Peer Austausch zu den Fragen, die dabei entstehen. So lautet Harvard-Studien zufolge die ideale Formel, um neues Wissen tatsächlich im Arbeitsalltag anzuwenden und fruchtbar zu machen. Tatsächlich sind solche Ansätze sehr viel effektiver und kostengünstiger als mehrtägige Classroom Seminare oder Webinare und Lehrgänge, bei denen der gesamte Inhalt auf einmal in die Köpfe der Teilnehmer*innen gegossen wird. Und hernach aber alle Strukturen fehlen, um die Anwendung in der Praxis zu begleiten und zu reflektieren. Die Anwendung im Arbeitsalltag, die Reflexion und die „fail – next time fail better“-Lernschleife im Austausch mit anderen sind essenziell, um neues Wissen wirklich zu verankern.

Susanne Schwanzer hat viele Jahre Erfahrung damit, solche Mentoringprogramme, Peer Learning und Peer Coaching Gruppen und Generationentandems als Lernpartnerschaften in Betrieben aufzusetzen und mit Moderation zu begleiten. Referenzen und bewährte Konzepte erfahren Sie bei einem persönlichen Erstgespräch.

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